GEO (geostationary earth orbiter)
GEO-Satellit
Bei der Satellitenkommunikation ist die Höhe des Satelliten sowie dessen Bahn ein wesentliches Merkmal für den Satellitendienst. Entsprechend den drei Höhenbereichen unterscheidet man zwischen GEO-, MEO- und LEO-Satelliten.
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Satellitenbahnen
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Die Satelliten im geostationären Orbit (GEO) befinden sich in einem Abstand von 35.786 km von der Erdoberfläche und 42.164 km vom Erdmittelpunkt. Bei dieser Entfernung entspricht die Fliehkraft, die auf den Satelliten wirkt, der Erdanziehung. Die Geschwindigkeit ist dabei so bemessen, dass die Umlaufzeit des Satelliten am Äquator exakt einen Tag beträgt. Gegenüber der Erde erscheinen geostationäre Satelliten daher so, als ob sie in einer festen Position über der Äquatorlinie »positioniert« wären. Da sie keine relative Bewegung gegenüber der Erddrehung haben, scheinen sie stillzustehen. Sie werden daher auch als Synchron-Satelliten bezeichnet. Im Gegensatz zu Asynchron-Satelliten, bei denen die Satellitenantenne dem Satelliten nachgeführt werden muss, kann beim Synchron-Satelliten die Parabolantennen dauerhaft auf den Satelliten ausgerichtet werden.
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Übersicht über die verschiedenen Satellitenorbits ![]() |
GEO-Satelliten haben eine große Ausleuchtzone auf der Erdoberfläche, wenn ihre Abstrahlung nicht auf spezielle regionale Gebiete fokussiert ist. Daher werden GEO-Satelliten für die Ausstrahlung von Broadcastdiensten wie DVB-S oder S-DAB benutzt. Ungeeignet sind sie für Telefondienste, da die Verzögerungszeiten zum und vom Satelliten und die Laufzeiten in den Sende- und Empfangseinrichtungen insgesamt bis zu 100 ms betragen können und damit eine Sprachkommunikation beeinträchtigen.
Mit nur drei GEO-Satelliten kann bereits ein weltumspannendes Satellitennetz aufgebaut werden. GEO-Satelliten wie Astra oder Eutelsat werden für Broadcastdienste, für die Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen eingesetzt.





