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FMCW (frequency modulated continuous wave)

FMCW-Modulation

Frequency Modulated Continuous Wave (FMCW) ist ein Modulationsverfahren, das in Fernbereichsradars (LRR) in der Automotive-Technik benutzt wird. Fernbereichsradar arbeitet bei Frequenzen von 77 GHz bzw. 79 GHz. Bei der FMCW-Technik werden linear in der Frequenz modulierte Radarwellen für einige Millisekunden gesendet. Der Frequenzhub eines solchen Bursts beträgt einige hundert MHz.


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Der Radar-Burst wird an Hindernissen und Objekten reflektiert, vom Radar-Empfänger empfangen und mit dem ausgesendeten Radar-Burst verglichen. Aus der Abweichung der Linearität des Frequenzhubs werden die Entfernungen und Geschwindigkeiten von Objekten bestimmt. Die Entfernungsauflösung mit der zwei Objekte in ungefähr gleicher Entfernung als separate Objekte erkannt werden können, ist von dem Frequenzspektrum des ausgesendeten Radarsignals abhängig. Sich bewegende Objekte, beispielsweise entgegenkommende Fahrzeuge, rufen durch den Dopplereffekt Frequenzverschiebungen hervor, aus denen die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung bestimmt werden kann.

Fernbereichsradarsysteme mit Frequency Modulated Continuous Wave senden und empfangen kontinuierlich Radar-Impulse und warten nicht erst auf das Reflexionssignal. Um die Radar-Bursts für Entfernungsmessungen nutzen zu können, werden sie zur Unterscheidung mittels Frequenzumtastung (FSK) moduliert. Das bedeutet, dass jeder einzelne Radar-Impuls sich in seiner Frequenz von den vorher gesendeten unterscheidet.

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