FDD (frequency division duplex)

Frequency Division Duplex (FDD) ist ein Frequenzmultiplex (FDM) zur Realisierung von Duplex-Verbindungen. Mit dieser Funktechnik werden die Funkkanäle von Uplink und Downlink zwischen Empfangs- und Basisstation getrennt. Beim FDD-Verfahren werden das Uplink (UL) und das Downlink (DL) auf zwei verschiedenen Trägerfrequenzen realisiert. Zwischen den beiden Übertragungsbändern liegt ein Sicherheitsband, die Schutzzone. Bei der Übertragung können die Daten gleichzeitig empfangen und gesendet werden.


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Trägerfrequenzen mit Schutzzone beim Frequency Division Duplex (FDD)
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Die FDD-Technik ist relativ aufwendig, da für die Trennung der Frequenzbänder in Up- und Downstreamrichtung entsprechende Filter benötigt werden und mit manchen Antennen beide Frequenzbereiche nur schwer abgedeckt werden können. Hinzu kommt, dass das Sicherheitsband zwischen den beiden Übertragungsbänder mindestens genauso breit sein muss, wie die Übertragungsbänder. Dadurch gehen über 50 % des verfügbaren Frequenzspektrums verloren.

Die FDD-Technik wird bei solchen Anwendungen eingesetzt, die eine symmetrische Bandbreite im Uplink und Downlink benötigen, so beispielsweise in GSM, UMTS und 802.16, aber auch bei Long Reach Ethernet (LRE) und WiMAX. Da die Übertragungskanäle gleiche Übertragungsbreiten haben, eignet sich diese Technik gut für Sprachanwendungen. Anders sieht es bei asymmetrischem Verkehr wie dem Internet-Traffic aus, bei dem Übertragungskapazitäten im Uplink ungenutzt bleiben.

Eine andere Technik, das Time Division Duplex (TDD), arbeitet mit Zeitmultiplex für die beiden Verbindungen und benutzt die gleichen Frequenzen, bei einer dritten, dem Hybrid Frequency Division Multiplex (HFDD), handelt es sich um eine Kombination beider Techniken.

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