FED (field emission display)
FED-Display
Physikalisch basiert die Feldemission (FED) auf dem Herauslösen von Elektronen aus einer nicht geheizten Metall-Elektrode. Bei hinreichend starken elektrischen Feldstärken können Elektronen aus einem festen, atomaren Verbund herausgelöst werden. Die benötigte Feldstärke liegt bei ca. 10exp9 V/cm.
Der Vorteil dieser FED-Technik liegt gegenüber der Technik vom VFD-Display (Vacuum Fluorescence Display) darin, dass keine Heizung für die Kathode zum Herauslösen der Elektronen aus der Kathode benötigt wird. Vom Aufbau her haben die FED-Elemente neben den Kathoden, die aus einem spitzen Kegel gebildet werden, ein Gitter zur Stromsteuerung und eine Anode, die mit dem Phosphor beschichtet ist. Die ganze Anordnung ist nur etwa 2,5 mm dick.
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Aufbau eines FED-Displays mit Microtip-Elektroden ![]() |
Das Prinzip der Feldemission wird in den MFD-Displays (Microtip Fieldemission Display) angewendet und bietet einige Vorteile gegenüber anderen Displays, so den geringeren Stromverbrauch gegenüber der dem VFD-Display und die wesentlich kürzeren Ansprechzeiten, die diese Technik auch für Video attraktiv machen. Sie betragen nur etwa ein Zehntel der Ansprechzeiten von LSD-Displays und Kathodenstrahlröhren. Darüber hinaus spielen produktionstechnische Faktoren eine wesentliche Rolle, da die Herstellung der FED- und MFD-Displays einen wesentlich geringeren Aufwand gegenüber anderen Display-Techniken erfordert.
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Querverweise nach FED (field emission display) von:
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