FCoE (fibre channel over Ethernet )

Fibre Channel over Ethernet (FCoE) ist eine Initiative, die mehrere Unternehmen beim American National Standards Institute (ANSI) zur Standardisierung eingereicht haben. Mit FCoE ließen sich Daten in einem Speichernetz über Ethernet transportieren. Die Vorteile liegen in dem einheitlichen Übertragungsverfahren mit dem sich die Struktur der Rechenzentren vereinfachen und Investitionen verringern lassen. Darüber hinaus könnte der Datenverkehr zu den Rechner- und Speicher-Ressourcen über eine einheitliche Switching-Fabric organisiert werden. Das in diesem Zusammenhang vorgeschlagene Management-Modell ist zudem konsistent zu dem des Fibre Channel (FC).

Der Hintergrund dieser Aktivitäten ist darin zu sehen, dass bisher für die lokalen Netze (LAN) andere Protokolle und eine andere Netzwerkinfrastruktur benutzt wird, als für Speichernetze (SAN). Erstere setzen auf Ethernet und TCP/IP, die zweitgenannten auf Fibre Channel. Mit dem zunehmenden Einsatz 10-Gigabit-Ethernet in lokalen Netzen (LAN) stehen hinreichend hohe Geschwindigkeiten für den Betrieb von Speichernetzen (SAN) zur Verfügung. Es könnte somit eine Konsolidierung unter Erhalt der Speichernetz-Infrastruktur stattfinden.

Hinter FCoE stehen Brocade, Cisco, EMC, Emulex, IBM, Intel, Nuova, QLogic und Sun, die die von ihnen ausgearbeiteten Spezifikationen für "Fiber Channel over Ethernet" beim T11-Komitee von ANSI eingereicht haben. Um die in Speichernetzen geforderte Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ging ein weiterer Vorschlag an IEEE, der die Unzuverlässigkeit des IP-Protokolls, das Datenpakete verlieren kann, behebt.

Querverweise von FCoE (fibre channel over Ethernet ) nach:

 Keine Querverweise

Querverweise nach FCoE (fibre channel over Ethernet ) von:

 Keine Querverweise