FRAM (ferro electric RAM)

Das FRAM oder FeRAM (Ferro Electric RAM) ist das Pendant zum MRAM (Magnetoresistive), einem nichtflüchtigen, auf ferroelektrischen Eisenoxyden basierendem Random Access Memory (RAM), das auch dann seine gespeicherte Daten behält, wenn es von der Versorgungsspannung getrennt wird.


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Vergleich von verschiedenen RAM-Technologien
Vergleich von verschiedenen RAM-Technologien lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Das Prinzip von FRAMs basiert darauf, dass sich in einigen Materialien bei Anlegen eines elektrischen Feldes die kristalline Struktur des Materials polarisiert und diese Polarisation auch nach Abschalten des elektrischen Feldes beibehalten wird. Die digitale Information wird in der Polarisationsrichtung gespeichert.

FRAMs haben eine typische Schreibzeit von 100 ns, die Anzahl der Lesezyklen ist limitiert, sie benötigen keine spezielle Löschspannung. In dieser Technologie gibt es bereits Speicherbausteine mit 8 Megabyte (MB).

Aufbau einer FRAM-Speicherzelle
Aufbau einer FRAM-Speicherzelle lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

FRAMs zeichnen sich durch geringen Energieverbrauch aus und sind vor allem für den Einsatz in Mobilgeräten, mobilen Elektronikgeräten und in der Automotive-Technik geeignet.

FRAMs haben gegenüber MRAMs den Nachteil, dass sie nur eine begrenzte Anzahl (10exp12 bis 10exp15) an Schreib/Lesezyklen haben.

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