enhanced general packet radio service

EGPRS

EGPRS (Enhanced General Packet Radio service) basiert auf GPRS, erweitert um EDGE. Es ist eine Mobilfunktechnik mit der wesentlich höhere Übertragungsraten als mit GPRS erzielt werden können, da EDGE bei der Modulation ansetzt und in einer Trägerphasenänderung mehrere Bits überträgt.

EDGE wird von ETSI im Rahmen des Projektes IMT-2000 für das Mobilfunknetz der 3. Generation vorangetrieben.

Datenübertragungsraten von EDGE
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GPRS, ein paketvermitteltes Verfahren, erreicht durch die Kanalbündelung relativ hohe Datenraten, die durch EDGE nochmals erhöht werden.

Bei GPRS werden die zur Verfügung stehenden Zeitschlitze für die Übertragung gebündelt. Wieviele Zeitschlitze für die Übertragung gebündelt werden können, hängt davon ab, ob nur Datenverkehr oder auch Sprachübertragung stattfindet. Des weiteren hängt es von der Qualität der Funkstrecke ab. Festgelegt ist die Kanalbündelung in den Multislot-Klassen, in denen die Kanäle für die Sende- und Empfangsrichtung festgelegt sind.

EGPRS-Handy, Foto: Nokia
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EDGE hingegen arbeitet mit zwei verschiedenen Modulationsverfahren: mit der GMSK-Modulation und der Phasenumtastung (8-PSK). Wenn die Verbindung es erlaubt, arbeitet die Übertragung mit 8-PSK und kann damit die Datenraten von GPRS etwa verdreifachen. Berücksichtigt man die verschiedenen Codierschemen und kombiniert sie mit der Kanalbündelung, kommt man auf den Spitzenwert von 473,6 kbit/s. Dieser Wert wird allerdings nur dann erreicht, wenn alle acht Zeitschlitze gleichzeitig für die Datenübertragung in einer Richtung zur Verfügung stehen.

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