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ESM (embedded system module)

ESM-Modul

Die ESM-Technik (Embedded System Module) ist ein flexibler Standard für Aufsteckmodule für Industrie-Computer. Die ESM-Module tragen zur Kostensenkung bei, weil sich das komplette Embeded System mit Prozessor und Chipsatz, Speicher und Ein-/Ausgabe auf dem Modul befinden. Dieses Konzept verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich, eine Trägerkarte oder eine Single-Board-Lösung durch ein anderes ESM-Modul von einer Windows-Pentium- in eine Linux-PowerPC-Plattform umgewandelt werden. Auf das ESM-Modul kann das PC/104-Board aufgesteckt werden.


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Die Spezifikationen für ESM-Module umfassen die mechanischen und elektrischen sowie die temperaturabhängigen Daten. Als CPU-Plattform werden die bekannten Prozessoren von Intel, AMD, IBM oder Hewlett Packard eingesetzt. Als Buskonzepte kommen der PCI- und der PCI-X-Bus zum Einsatz.

Funktional sind dem ESM-Board keine Grenzen gesetzt. Es reicht vom einfachen passiven Trägerboard bis hin zum komplexen Prozessor-Board. Nur die mechanischen Spezifikationen, die Abmessungen und Systemstecker sind vereinheitlicht. Das ESM-Modulformat beträgt 71 mm x 149 mm, wobei die Boardtiefe, die Einstecktiefe einer Europakarte nutzt. An der Frontseite sind 63 mm für den E/A-Stecker reserviert, wobei diese nicht definiert sind. So kann ein ESM-Modul mit RJ45-Steckern oder mit Sub-D-Steckern bestückt sein. Die Systemverbindung ist erfolgt über den PCI-Bus.

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