dynamic spectrum management
DSM
Bei der drahtgebundenen Übertragung von DSL-Techniken im Anschlussbereich kommt es zu Beeinträchtigungen durch Übersprechen der verschiedenen Dienste untereinander. Diese Beeinträchtigungen entstehen zwischen den verschiedenen Übertragungsleitungen eines Kabelbündels und führen dazu, dass sich die Dienste gegenseitig stören. Das dynamische Spektrummanagement (DSM) ist ein Ansatz zur dynamischen Optimierung der Übertragungsleistung in Kabelbündeln.
Das dynamische Spektrummanagement kennt drei DSM-Level mit unterschiedlicher Komplexität. Dem Verfahren nach werden beim DSM-Verfahren der netzwerkseitige DSLAM und das benutzerseitige DSL-Modem in die Optimierung einbezogen und tauschen permanent Daten über die Leitungsqualität aus. Diese Daten bilden den Steuermechanismus für die spektrale Leistungsdichte (PSD), die bei stärkeren Störungen angehoben, bei geringer Beeinträchtigung gesenkt wird.
Beim untersten DSM-Level wird die Leistungsdichte auf ein niedriges Niveau eingestellt, damit kein Übersprechen auftritt. Parameter für die Sendeleistung sind die zu erzielende Bitrate in Abhängigkeit vom Signal-Rausch-Verhältnis (S/N). Als weitere Kenngröße kann auch die Bitfehlerrate benutzt werden.
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