duobinär multiplexed analogue components
D2-MAC
D2-MAC (Duobinär Multiplexed Analogue Components) ist als Zwischenlösung für das hochauflösende Fernsehen HDTV anzusehen. Es wurde in den 80er Jahren entwickelt und arbeitete mit der gleiche Bandbreite wie die analoge terrestrische Übertragung.
Im Gegensatz zum PAL-Fernsehstandard wurden bei D2-MAC das Helligkeits- und das Farbsignal nacheinander übertragen. Da man davon ausgegangen war, dass in naher Zukunft die Fernsehsignale digital übertragen werden, wurden das Fernsehbild ohne horizontale Austastlücke übertragen, wodurch die gesamten 64 µs Zeilendauer für den Bildinhalt genutzt werden konnten. Das Bildseitenverhältnis entsprach mit 4:3 dem des klassischen Fernsehbilds. Ebenso wurde das Zeilensprungverfahren beibehalten.
Ein Vorteil von D2-MAC, aus dem HD-MAC hervorgegangen ist, liegen in den fehlenden Cross-Color-Störungen.
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