DDLCN (distributed double loop computer network )
DDLCN (Distributed Double Loop Computer Network) ist ein Zugangsverfahren, das auf einer Weiterentwicklung des DLCN beruht. Es gründet sich auf das Register-Insertion-Verfahren. Zwei Ringe mit gegenläufiger Übertragungsrichtung und Pufferspeichern im Ring sorgen dafür, dass jeweils der kürzeste Weg zwischen zwei kommunizierenden Stationen benutzt wird. Außerdem kann bei Teilausfällen des Systems durch geschickte Ausnutzung der verbleibenden Ressourcen immer noch eine Kommunikation aufrechterhalten werden.
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DDLCN-Doppelringe ![]() |
Jedes DDLCN-Ring-Interface hat vier Anschlüsse an die Ringe: je zwei Ein- und Ausgänge. Nachrichten, die nicht für die aktuelle Station bestimmt sind, werden in der bei DLCN besprochenen Weise nach Zwischenspeicherung auf den Ring weitergegeben. Wenn eine Station selbst ein Paket zu senden hat, so muss sie entscheiden, auf welchem Ring, also letztlich in welcher Richtung dies zu geschehen hat. Zweckmäßigerweise fällt man diese Entscheidung in Abhängigkeit von der Entfernung des Kommunikationsparameters, bezogen auf die Richtung und unter Beobachtung des Gesamtverkehrs auf dem entsprechenden Ring.
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