DDoS (distributed denial of service)
DDoS-Attacke
Ein Distributed Denial of Service (DDoS) ist eine DoS-Attacke, die im Verbund von vielen Computern aus erfolgt. Die DDoS-Attacke wird zum gleichen Zeitpunkt von verschiedenen Computern ausgelöst und ist dadurch nur schwer zu orten und noch schwieriger zu unterbinden. Wie bei der DoS-Attacke wird der attackierte Computer bei der DDoS-Attacke mit fehlerhaften und vorsätzlich falsch adressierten IP-Paketen bombardiert, und zwar so intensiv, bis der angegriffene Server seinen Dienst einstellen muss oder abstürzt. Die Koordination der DDoS-Attacken erfolgt vom Angreifer, der in vielen Fällen als Client bezeichnet wird, zentral über so genannte Handler, die gleichzeitig auf anderen Servern oder Agents vorher abgelegte Hilfsprogramme oder Dämonprozesse aktivieren. Da die eigentlichen Attacken über die Hilfsprogramme ablaufen, ist der Verursacher schwer zu ermitteln.
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Aufbau einer DDoS-Attacke ![]() |
Vor der DDoS-Attacke platziert der Angreifer auf verschiedenen Rechnern im Internet Hilfsprogramme oder Dämonprozesse als Trojaner. Wenn die Attacke gestartet wird, werden die Hilfsprogramme gleichzeitig auf allen Agents aktiviert und starten eine DoS-Attacke auf den Ziel-Server. Eine DDoS-Attacke kann ein SYN-Flooding oder eine andere DoS-Attacke sein.





