distance vector algorithm
DVA (Distance-Vektor-Algorithmus)
Der Distance-Vector-Algorithmus (DVA) bestimmt den kürzesten Weg mit der geringsten Anzahl von Hops durch das Netzwerk. Als Metrik wird die Entfernung zugrunde gelegt, in der Regel nach der Anzahl der Hops gemessen. Bandbreite oder Verzögerung wären als Metrik theoretisch auch möglich, sind aber praktisch kaum implementiert. Dabei werden grundsätzlich alle Router als gleichwertig betrachtet und nicht hinsichtlich ihrer Position im Gesamtnetzwerk unterschieden. Die zugrunde gelegte Router-Topologie hat eine völlig flache Struktur. Der Distance-Vector-Algorithmus, auch nach dem Entwickler eines solchen Verfahrens Bellman-Ford-Algorithmus genannt, benutzt eine verteilte Berechnung, wobei jeder Router bei einer bemerkten Änderung und/oder in Intervallen seine komplette Routing-Tabelle an alle anderen Router sendet.
Da bei Inbetriebnahme eines solchen Netzes oder bei Einfügen eines Routers dieser seine direkten Nachbarn nicht kennt, ist er auf die Informationen der Nachbar-Router angewiesen. Anhand der Angaben über die Links und die Hops oder Kosten kann der Router seine Routing-Tabelle aufbauen.
Typische DVA-Protokolle sind das bekannte RIP-Protokoll, das GGP-Protokoll, IGRP und EIGRP.
Querverweise von distance vector algorithm nach:
Querverweise nach distance vector algorithm von:

IT-Wissen Blogs
04.07.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen













