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Directional Coupling

Directional Coupling ist ein Begriff aus Fibernet II. Die seit einiger Zeit verwendeten Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetze mit über 100 Mbit/s und ca. 200 km Ausdehnung folgen der IEEE-802-Norm, also auch CSMA/CD. Das Problem auf Glasfasernetzen ist die Kollisionserkennung. In CSMA/CD-Netzen auf Koaxialkabelbasis wird das eigene Signal einer sendenden Station mit dem Signal auf dem Kabel verglichen; stimmen beide nicht überein, hat eine Kollision stattgefunden. Dieses Verfahren ist bei Glasfasern nicht anwendbar.


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Eine der Möglichkeiten, Kollisionen auch auf Glasfasern zu erkennen, ist das Directional Coupling. Dabei wird das Signal der sendenden Station optisch ausgeblendet, so dass das Empfangssystem der sendenden Station kein Eingangssignal vorfindet. Wenn dennoch ein Signal vorhanden ist, kann es sich nur um eine Kollision handeln und die aus CSMA/CD bekannten und erforderlichen Schritte werden eingeleitet.

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