DSD (direct stream digital )
DSD-Format
Direct Stream Digital (DSD) wurde von Philips und Sony entwickelt und dient der Speicherung von hochauflösenden Audiosignalen. Das DSD-Aufnahmeverfahren arbeitet mit Pulsdauermodulation und wird in der Super-Audio-CD (SACD) eingesetzt. Es zeichnet sich gegenüber der Pulscodemodulation (PCM) durch eine verbesserte Klangqualität aus, die auf der hohen Samplingfrequenz von 2,8224 MHz basiert. Diese Samplingrate wird in einem Sigma-Delta-Wandler aus der Abtastrate von 44,1 kHz und einem 64-fachen Oversampling für ein 1-Bit-Signal gewonnen. Diese hohe Auflösung ermöglicht eine nahezu unverfälschte Reproduktion des Originalklangs, da der Bitstrom direkt gespeichert wird; daher auch die Bezeichnung Direct Stream Digital.
Die Wiedergabe von DSD-Bitströmen erfolgt im einfachsten Fall über Tiefpässe, wobei der Frequenzbereich bis 100 kHz reicht und das bei einer Dynamik von 120 dB. Das im Sigma-Delta-Wandler entstehende Quantisierungsrauschen wird durch Noise-Shaping in einen nicht hörbaren Frequenzbereich verschoben.
Querverweise von DSD (direct stream digital ) nach:
| Keine Querverweise | |||
Querverweise nach DSD (direct stream digital ) von:
| Keine Querverweise | |||

IT-Wissen Blogs
04.07.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen













