constant angular velocity

CAV (CAV-Verfahren)

Aufzeichnungs- und Wiedergabeverfahren für Bildplatten. Beim CAV-Verfahren (Constant Angular Velocity) werden die Spuren auf konzentrischen Kreisen, beginnend in der Mitte der Bildplatte, aufgezeichnet. Jede kreisförmige Spur enthält jeweils ein Fernseh-Vollbild (Field), also zwei Halbbilder (Frame).

Prinzip des CAV-Verfahrens
Prinzip des CAV-Verfahrens lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Bildwechsel erfolgt durch Wechsel der Spur innerhalb der vertikalen Austastlücke. Da der Kreisumfang der inneren Aufzeichnungsspur wesentlich geringer ist als der der äußeren, wird beim CAV-Verfahren wertvoller Aufzeichnungsplatz verschenkt, was sich letztendlich in der Speicherkapazität ausdrückt. Diese umfasst ca. 54.000 Vollbilder, was einer Spieldauer von 36 Minuten entspricht.

Der Vorteil des CAV-Verfahrens liegt in der Standbildwiedergabe, die nur mit diesem Verfahren möglich ist. Da ein Vollbild einer Umdrehung entspricht, beträgt die konstante Umdrehungsgeschwindigkeit 25 U/s.

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