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COM (computer output on microfilm)

Computer Output on Microfilm (COM) ist ein Verfahren zur Ausgabe von Computerdaten auf Mikrofilm. Als Filmmaterial werden Rollfilme oder Mikroplanfilme benutzt, die mit den eingescannten und verkleinerten Vorlagen belichtet werden. Die mit Mikrofilmkameras oder Mikrofilmscannern eingescannten Vorlagen werden verkleinert und mit Laserbelichtern auf die Mikrofilme projiziert. Vom Prinzip her entspricht die COM-Technik einer stark verkleinerten Druckausgabe, bei denen ein Microfiche mit zig verkleinerten Vorlagen belichtet wird.


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Mikrofiche mit 
     verkleinerten DIN A4-Dokumenten, Foto: zbp.univie.ac
Mikrofiche mit verkleinerten DIN A4-Dokumenten, Foto: zbp.univie.ac lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Als Filme für die COM-Technik werden 16- und 35-mm-Rollfilme und vor allem Mikrofiches im DIN-A6-Format mit Abmessungen von 105 mm × 148 mm benutzt. Die Verkleinerung arbeitet mit verschiedenen standardisierten Verkleinerungsfaktoren, die zwischen etwa 1:10 und 1:100 liegen. Gängige Verkleinerungsfaktoren sind 24:1 und 48:1. Je nach Verkleinerungsfaktor kann ein DIN A6-Microfiche mit 98 (24x) bis 196 (48x) DIN A4-Dokumenten belichtet werden.

Die COM-Technik wird in der Archivierung und Revision eingesetzt. Die Darstellung der Mikrofilme erfolgt über Mikrofilm-Lesegeräte, in denen die Mikrofilme eingelegt und so vergrößert werden, dass sie auf dem Bildschirm gut lesbar sind. Da die Auswertung der in COM-Systemen gespeicherten Informationen nur manuell erfolgen kann, diese Systeme in Imaging-System überführt.

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