computer on module
COM (COM-Modul)
Computer-on-Modules (COM) sind komplette Computer auf Aufsteckmodulen. Das Konzept ist schon relativ alt, allerdings wurde es in den letzten Jahren nicht konsequent umgesetzt.
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Computer-on-Module (COM), Foto: Jumptec ![]() |
Die mit diesem Konzept verbundene Kostensenkung durch die Fertigung von großen Stückzahlen spielen bei den Neuentwicklungen ebenso eine Rolle wie die einfachere Realisierung der Prozessorbusse. Die hohen Datenrate können auf einem Computer-on-Module wesentlich einfach beherrscht werden. Alle für den Computer relevanten Funktionseinheiten wie die CPU, die Speicher und der Chipsatz befinden sich auf dem COM-Board. Funktionseinheiten für Spezialfunktionen sind ausgelagert und befinden sich auf einer kundenspezifischen Leiterplatte.
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Mit IP-Modulen bestückte 6U-Trägerplatine ![]() |
Das Konzept der COM-Module, deren Platinengröße, Anschlusstechniken, Schnittstellen und Übertragungstechniken zur Trägerplatine, werden durch das COM-Modul bestimmt und sind auf industrielle Anwendungen ausgerichtet. Da es hierfür unbegrenzte Variantenmöglichkeiten gibt, versucht man dem Wildwuchs durch Vereinbarungen und den PICMG-Standards Einhalt zu gebieten. Dazu gehört, dass verschiedene COM-Module die bekannten Bussysteme, den PCI-Bus und den ISA-Bus kombinieren, andere den PCI-Express benutzen. Zu den COM-Modulen, die beide Bussysteme unterstützen gehören PICMG, PISA und PC/104.
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Übersicht über einige COM-Module ![]() |
Weiter bekannte Modul-Formate von COM-Boards, die mit dem PCI-Bus oder PCI-Express arbeiten, sind das PMC-Modul, ESM-Modul, M-Modul, IP-Modul, COM-Express, XTX und ETXplus. Des Weiteren sind das ETX-Board, microETX und microETXexpress zu nennen, die allerdings nicht von der PICMG anerkannt sind.
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