component object model
COM
Component Object Model (COM) ist ein Objektmodell für Software-Komponenten. Das von Microsoft entwickelte COM-Modell hat objektorientierte Softwarestrukturen und ist mit Object Linking and Embedding (OLE) als Kommunikationsschnittstelle ausgestattet. In dem Objektmodell ist festgelegt, wie die einzelnen Software-Komponenten identifiziert werden, wie sie ihre Methoden veröffentlichen und wie diese anzusprechen sind. Jedes einzelne COM-Objekt ist registriert und eindeutig identifizierbar.
Das COM-Objektmodell bietet die Voraussetzungen um einzelne Software-Komponenten eines Computersystems anzusprechen und mit anderen Software-Komponenten zu verknüpfen und regelt die Kommunikation der Software-Komponenten zwischen Prozessen und Programmen. Das Component Object Model kennt keine Vererbung, die Software-Komponenten können aggregiert werden, wobei ihr jeweiliges Interface auch nach außen hin zugreifbar bleibt. COM-Objekte sind binär kompatible Objekte, die unabhängig von der Programmiersprache arbeiten.
Mit DCOM (Distributed) hat das COM-Objektmodell seine Erweiterung für die Verteilung von Software-Komponenten in Netzwerken. Auf COM-basierende Technologien sind Object Linking and Embedding (OLE), ActiveX und DirectX. Der COM-Ansatz ist weitergehend als der der CORBA (Common Object Request Broker Architecture).
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