CDMA (code division multiple access )

CDMA-Verfahren

Code Division Multiple Access (CDMA) ist ein funktechnisches Mehrfachzugangsverfahren, das mehreren Benutzern den Zugriff auf einen Funk-Übertragungskanal ermöglicht. In diesem Verfahren, das in Mobilfunksystemen eingesetzt wird, belegen alle Benutzer denselben Frequenzbereich, jedoch wird das Nutzsignal für jeden Benutzer unterschiedlich codiert. Für die Übermittlung der Bits wird für den Nutzer "A" ein anderer Code verwendet wie für den Benutzer "B".

Codemultiplex für CDMA
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Die Codierung basiert auf einer Spreizung des Nutzdatenkanals. Dabei werden die einzelnen Bits eines schmalbandigen Nutzsignals durch längere Bitkombinationen ersetzt. Ersetzt man ein Bit durch eine Bitkombination von beispielsweise zehn Bits, dann erreicht man eine Spreizung um Faktor 10. Man benötigt zwar eine höhere Übertragungsbandbreite, kann aber den Übertragungskanal gleichzeitig für mehr Nutzkanäle verwenden. Die Daten der einzelnen Benutzer sind im Übertragungskanal klar voneinander unterscheidbar.

CDMA-Spreiztechnik
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Das CDMA-Verfahren bietet den Vorteil, dass die zur Verfügung stehende Bandbreite besser genutzt wird und einer größeren Zahl von Teilnehmern der Zugriff auf das Übertragungsmedium ermöglicht werden kann als bei Frequency Division Multiple Access (FDMA) oder Time Division Multiple Access (TDMA).

Das CDMA-Verfahren ist von der TIA unter IS-95 genormt worden. Diese Norm basiert auf 1,25-MHz-Bändern, über die 128 Kanäle von 9,6 kbit/s übertragen werden können. Für die Signalspreizung wird ein Walsh-Code mit insgesamt 64 verschiedenen Codes verwendet.

CDMA gibt es in einer von der ITU standardisierten Version CDMA2000.

Querverweise von CDMA (code division multiple access ) nach:

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