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choke packet

Mit Choke Packet werden Maßnahmen gegen Netzüberlastungen bezeichnet. Der Datenverkehr zwischen den Knotenrechnern, den Interface Message Processors (IMP), eines Datennetzes ist in der Regel nicht stetig, sondern starken zeitlichen Schwankungen unterworfen. Dabei kann es zu Engpässen und Staus kommen, wenn die Pufferspeicherkapazität der einzelnen Knotenrechner dem Ansturm nicht gewachsen ist. Im äußersten Fall kann es zu einem so genannten Deadlock kommen, d.h. nichts geht mehr.


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Da die Auflösung eines solchen Falles schwierig ist, versucht man, ihn von vornherein zu verhindern. Dafür gibt es mehrere Verfahren, von denen die meisten aber auch bei schwachem Verkehr greifen und damit den Datendurchsatz vermindern. Im Gegensatz zu diesen wird das Choke-Packet-Verfahren erst von einer bestimmten Verkehrsobergrenze an wirksam. Technisch wird das so gelöst, dass ein IMP, der die Überlastung erkennt, ein Choke Packet mit der Zieladresse des Datenpaketes an den Host zurückschickt, der daraufhin seine Übertragungsgeschwindigkeit senkt. Nach Abwarten einer bestimmten Zeit wird die Lage erneut überprüft und führt entweder zu einer weiteren Absenkung der Geschwindigkeit oder aber zu einem Wiederanstieg der Übertragungsgeschwindigkeit.

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