broadband ISDN

B-ISDN (Breitband-ISDN )

Mit Breitband-ISDN (B-ISDN) soll ein weltweit einheitlich Hochgeschwindigkeitsnetz für die verschiedenen Anwendungen aufgebaut werden. Dieses universelle Netzwerk soll in der Lage sein, zum einen die Funktionen der heute existierenden Sprachnetze, Datennetze und Fernsehnetzwerke zu übernehmen und zum anderen genügend Spielraum für die Umsetzung zukünftiger Kommunikationstechnologien zur Verfügung zu stellen. Dabei wird an eine Vielzahl von Breitbanddiensten gedacht, u.a. an Bildfernsprechen, Arbeitsplatz- und Studio-Bildkonferenzen, Multimediatechnik, Fernsehprogrammverteilung und Breitband-Kabeltext. Das Breitband-ISDN hat Übertragungsgeschwindigkeiten bis 140 Mbit/s und baut in der Übertragungshierarchie auf ISDN auf.

Systemarchitektur des B-ISDN
Systemarchitektur des B-ISDN lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Standardisierung für dieses universelle Netzwerk wurde vom ITU 1990 unter der Bezeichnung B-ISDN begonnen. 1988 wurde ATM vom ITU als Transportmechanismus für B-ISDN ausgewählt. Eingebettet in die Übertragungsrahmen von SDH transportieren ATM-Zellen die eigentlichen Nutzdaten der unterschiedlichen Dienste.

B-ISDN benutzt für die Signalisierung ein Verfahren der »Signalisierung der Signalisierungskanäle«, die so genannte Meta-Signalisierung, und als Protokoll für die B-ISDN-Signalisierung das von der ITU standardisierte Protokoll Q.2931 und für öffentliche Weitverkehrsnetze das Protokoll B-ISUP nach Q.2761 bis Q.2764. Darüber hinaus gibt es Vorschläge vom ATM-Forum für UNI und NNI.

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