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BCD-Code

BCD (binary coded decimal)

Der BCD-Code, auch als 8-4-2-1-Code bezeichnet, dient der binären Codierung von Dezimalzahlen. Dabei wird jede Dezimalziffer einzeln dualcodiert. Beim BCD-Code werden vier Bits, auch als Tetrade, Nibble oder Halbbyte bezeichnet, codiert, was 16 verschiedenen Werten entspricht, denen Buchstaben oder Ziffern zugeordnet werden können. Der BCD-Code weist den ersten 10 Werten die Ziffern 0 bis 9 zu. Den weiteren 6 Wertigkeiten werden keine Buchstaben zugeordnet, wie beispielsweise beim Hexadezimalsystem, wo diese die Buchstaben A bis F haben. Im Stellenwertsystem des BCD-Codes werden die übrig bleibenden sechs Werte als Pseudotetrade bezeichnet und ihnen werden manchmal Überträge oder mathematische Zeichen zugeordnet.


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BCD-Code, 8-4-2-1-Code
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Wird eine mehrstellige Dezimalzahl im BCD-Code dargestellt, dann wird jede einzelne Ziffer dualcodiert. So ergibt die Umsetzung der Ziffer 418 die Dualzahl 0100 0001 1000. Durch Verschiebung der Pseudotetrade wurden aus dem BCD-Code der Aiken-Code und der Exzess-3-Code abgeleitet, die ebenso den BCD-Codes zuzuordnen sind. Diese Codes arbeiten mit einem Versatz gegenüber dem BCD-Code, der in manchen mathematischen Operationen vorteilhaft genutzt werden kann. Weitere aus dem BCD-Code abgeleitete Codes sind der BCDIC-Code und der EBCDIC-Code.

Das BCD-System wird noch in numerischen Anzeigenmodulen eingesetzt, oder auch beim Zeitsignal oder beim Versenden von Kurznachrichten.

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