AM (amplitude modulation)
Amplitudenmodulation
Die Amplitudenmodulation (AM) ist ein Modulationsverfahren, bei der das Informationssignal auf die Amplitude einer Trägerfrequenz aufmoduliert wird. Die Amplitude der Trägerfrequenz ändert sich also in Abhängigkeit vom Pegel und der Frequenz des Modulationssignals.
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Amplitudenmodulation ![]() |
Frequenzmäßig gesehen bilden sich bei der Amplitudenmodulation neben der Trägerschwingung die oberen und unteren Seitenbänder aus. Wird nur eine feste Modulationsfrequenz moduliert, setzt sich das zu übertragende Frequenzspektrum aus der Trägerfrequenz, der Trägerfrequenz minus der Modulationsfrequenz und der Trägerfrequenz plus der Modulationsfrequenz zusammen. Die vom Trägersignal benötigte Bandbreite ist doppelt so hoch wie die Bandbreite des Modulationssignals. Hat das Modulationssignal beispielsweise eine Bandbreite von 1 MHz, so benötigt das Trägersignal eine Bandbreite von 2 MHz. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) ist bei der Amplitudenmodulation abhängig von der Amplitude des modulierten Trägersignals.
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Frequenzspektrum bei einer Amplitudenmodulation mit einem 10-kHz-Signal ![]() |
Ein wichtiger Kennwert der Amplitudenmodulation ist der Modulationsgrad. Der Modulationsgrad wird in Prozent angegeben und errechnet sich aus dem Verhältnis der Amplitude der Modulationsfrequenz zur Amplitude der unmodulierten Trägerfrequenz.
Neben der Amplitudenmodulation mit Zweiseitenbandmodulation (DSB) gibt es diverse Varianten wie die Amplitudenmodulation mit unterdrücktem Träger, Einseitenbandmodulation (SSB), Restseitenbandmodulation (VSB), Quadraturamplitudenmodulation (QAM), Pulsamplitudenmodulation (PAM), Amplitudenumtastung (ASK) und einige mehr.





