alternate mark inversion
AMI (AMI-Codierung)
Bei der AMI-Codierung handelt es sich um ein pseudoternäres Verfahren, das aus dem NRZ-Verfahren entwickelt wurde: zwei binäre Zustände werden durch drei Potenziale repräsentiert: »0«,»1« und»-1«. Jede zweite binäre »1« wird zu »-1« invertiert dargestellt, der Zustand »0« wird durch 0 Volt repräsentiert.
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Codierung nach dem AMI-Verfahren ![]() |
Bei diesem Verfahren dürfen nie zwei Signale mit gleicher Polarität aufeinander folgen. Das Verfahren hat den Vorteil, dass ein gleichspannungsfreies Digitalsignal entsteht.
Die AMI-Codierung wird u.a. bei DS-1 eingesetzt und in modifizierter Form bei ISDN an der S0-Schnittstelle angewandt.
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Modifizierte AMI-Codierung ![]() |
Bei der modifizierten Form wird der binäre Zustand 1 durch den Signalpegel 0 Volt repräsentiert, dem binären Zustand 0 wird entweder eine negative oder eine positive Signalpolarität zugeordnet, wobei sich die Polarität zwischen zwei aufeinander folgenden 0-Signalen ändert. Der ersten 0 wird immer ein negativer Pegel zugeordnet. Zwei aufeinander folgende binäre Nullen werden durch ein alternierendes Signal aus positivem und negativem Pegel oder umgekehrt dargestellt. Dieser Code ermöglicht es, beliebige Bitfolgen zu übertragen, ohne dass Gleichstromanteile entstehen.
Querverweise von alternate mark inversion nach:
Querverweise nach alternate mark inversion von:

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