AMI :: alternate mark inversion :: AMI-Codierung :: ITWissen.info

Registrieren Sie sich schon jetzt, um zukünftig unsere erweiterten Serviceangebote nutzen zu können.Hier geht es zur Registrierung

AMI (alternate mark inversion)

AMI-Codierung

Die AMI-Codierung ist ein bipolares Codierverfahren. Es handelt es sich um ein Pseudoternärverfahren, das aus dem NRZ-Verfahren entwickelt wurde: zwei binäre Zustände werden durch drei Potenziale repräsentiert: 0, +1 und -1. Die binäre 0 hat wird als 0 codiert, die erste binäre 1 hat einen Pegel von +1 und die folgende binäre 1 einen von -1. Die Dauer des Zustands beträgt 50 % der Taktzeit, bei den restlichen 50 % wird der Pegel auf Null gezogen.


<< Anzeige >>

Codierung nach dem AMI-Verfahren
Codierung nach dem AMI-Verfahren lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei diesem Verfahren dürfen nie zwei Signale mit gleicher Polarität aufeinander folgen. Das hat den Vorteil, dass ein gleichspannungsfreies Digitalsignal entsteht. Die AMI-Codierung wird u.a. bei DS-1 eingesetzt und in modifizierter Form bei ISDN an der S0-Schnittstelle angewandt.

Bei der modifizierten Form der bipolaren AMI-Codierung wird der binäre Zustand 1 durch den Signalpegel 0 Volt repräsentiert, dem binären Zustand 0 wird entweder eine negative oder eine positive Signalpolarität zugeordnet, wobei sich die Polarität zwischen zwei aufeinander folgenden 0-Signalen ändert. Der ersten 0 wird immer ein negativer Pegel zugeordnet. Zwei aufeinander folgende binäre Nullen werden durch ein alternierendes Signal aus positivem und negativem Pegel oder umgekehrt dargestellt. Dieser Code ermöglicht es, beliebige Bitfolgen zu übertragen, ohne dass Gleichstromanteile entstehen.

Twitter - Folgen Sie uns!


Erlesene Technik-News von ITWissen als IT Quickies - in 140 Zeichen auf Twitter.
Folgen Sie uns!



Unsere Partner

Digitalisierung von Video, Dia&#039;s und Foto&#039;s

Werbung