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AAS (adaptive antenna system)

Funknetze nutzen verschiedenste Abstrahltechniken von Antennen um den Funkempfang auch unter ungünstigen topographischen Bedingungen sicherzustellen. Diesem Aspekt kommt mit Wireless-Breitband eine besondere Bedeutung zu. Neben dem Adaptive Antenna System (AAS), dem adaptiven Antennensystem, gibt es das MIMO-Verfahren, das Streuausbreitungswege nutzt und Remote Radio Head (RRH), das mit mehreren Funkmodulen arbeitet.


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Adaptive Antennentechnik (AAS) mit gerichtetem Funkstrahl
Adaptive Antennentechnik (AAS) mit gerichtetem Funkstrahl lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Mit dem AAS-Verfahren, das mehrere Sende- und/oder Empfangsantennen nutzt, werden die Effizienz des Frequenzspektrums und die Abdeckung des Empfangsbereiches ehöht. Das Verfahren arbeitet mit einer gerichteten Abstrahlung des Sendesignals von den Sendeantennen hin zu den Empfangsantennen und verarbeitet die verschiedenen Signale, wodurch eine bessere räumliche Ausnutzung der Funkübertragung erreicht wird. Dadurch steigen die Reichweite und die Zellengröße, während Interferenzen durch Störquellen abnehmen. Empfangsmäßig passt sich der Signalempfang der Richtung an, aus der die Funksignale kommen.

Dem Prinzip nach ist Adaptive Antenna System (AAS) ein Mehrantennensystem und je nach Ausführung kann es ein Single Input Mutliple Output (SIMO), Multiple Input Single Output (MISO) oder Multiple Input Multiple Output (MIMO) sein.

Das AAS-Verfahren wird im GSM-Standard, in Wideband Code Division Multiple Access (WCDMA) genutzt und optional in 802.16 angewendet.

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