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Wickelverbindung

wire wrap

Die Wickeltechnik ist eine lötfreie Verbindungstechnik, bekannt auch als Wire-Wrap. Bei dieser Technik wird das abisolierte Drahtende eines Leiters mit einem Spezialwerkzeug, der Wickelpistole, mit kontrollierter Kraft um den rechteckigen Kontaktstift gewickelt. Der Anpressdruck ist dabei so bemessen, dass der Drahtwickel mit den scharfen Kanten des Kontaktstiftes kaltverschweißt und einen oxidfreien, gasdichten Kontakt bildet.


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Wickelverbindung (Wire-Wrap), Foto: ept.de
Wickelverbindung (Wire-Wrap), Foto: ept.de lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Für eine oxidfreie Verbindung sind vier Windungen erforderlich. Die Wickeltechnik kann bis zu Leiterdurchmessern 0,5 qmm, was AWG20 entspricht, eingesetzt werden. Die Größe der Kontaktstifte kann zwischen 1 mm x 1mm und 0,6 mm x 0,6 mm liegen.

Die Wickelverbindung ist in IEC 60352-1 bzw. DIN EN 60352-1 beschrieben und kennt mehrere Techniken, die sich darin unterscheiden, ob der Kontaktstift nur mit abisoliertem oder teilweise mit isolierter Draht umwickelt wird.

Die Wire-Wrap-Technik wird bei elektronischen Baugruppen und in Backplanes eingesetzt.

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