Weißes Rauschen
white noise
Beim weißen Rauschen verteilt sich die Rauschenergie konstant über alle Frequenzen, es ist durch eine frequenzunabhängige Rauschdichte gekennzeichnet. Das bedeutet, dass beispielsweise das weiße Rauschen für den Frequenzbereich von 1 kHz bis 2 kHz genau so groß ist, wie das für den Frequenzbereich zwischen 23 kHz und 24 kHz. Da es keinen frequenzmäßigen Abfall aufweist, hat es 0 dB/Oktave. Weißes Rauschen, das auch als Widerstandsrauschen bezeichnet wird, wurde von dem amerikanischen Physiker Johnson verifiziert und heißt daher auch Johnson-Rauschen.
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Rauscharten und deren frequenzmäßige Energiedichte ![]() |
Das weiße Rauschen begrenzt nach dem Shanon-Theorem die Übertragungsbandbreite eines Übertragungskanals.
Weißes Rauschen kann von Funktionsgeneratoren, Synthesizern und Rauschgeneratoren erzeugt werden und wird u.a. in der Audiotechnik für spezielle Effekte und Rauschhinterlegungen eingesetzt. Es wird u.a. für die Messung und Testung von Audio-Vierpolen benutzt.




