Web-Switch
web switch
Web-Switches, auch Layer-7-Switches oder Content-Switches genannt, haben die Aufgabe, Web-Anfragen ohne große Verzögerungen bedienen zu können und den Datenverkehr mittels eines optimalen Lastausgleichs an die entsprechenden Server einer Server-Farm zu leiten. Die Web-Switches, die daher auch als Load-Balancing-Switches bezeichnet werden, untersuchen die TCP/IP-Daten und werten die URL-Informationen und Cookies aus, um daraufhin ein optimales Load-Balancing vorzunehmen. Sie verteilen den Datenverkehr in Abhängigkeit von den übertragenen Inhalten und erkennen anhand eines Datenpakets, ob es sich um einfaches Web-Surfen, eine zeitkritische SAP-Transaktion oder um eine Online-Bestellung handelt.
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Load-Balancing über einen Web-Switch ![]() |
Web-Switches unterstützen mehrere Load-Balancing-Verfahren wie das Round-Robin-Verfahren, bei dem die Anfragen sequenziell an die Server verteilt werden, das Least-Connection-Verfahren, bei dem die Verbindung zu dem Server hergestellt wird, der die wenigsten Verbindungen bedient, das Weighted-Distribution-Verfahren, bei dem die Server nach ihrer Leistungsfähigkeit gewichtet werden, und das Response-Time-Verfahren, bei dem der Server mit der kürzesten Antwortzeit ausgewählt wird.
Mit diesen Verfahren werden die vorhandenen Ressourcen optimal ausgenutzt und die Konfiguration und das Management der Server vereinfacht.
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