WSN (wireless sensor network)
Drahtloses Sensornetzwerk
Sensornetzwerke erfassen Sensordaten und übertragen diese über Verarbeitungsrechner zur Steuerung der Aktoren. Über diese drahtgebundenen oder drahtlosen Netzwerke werden relativ geringe Datenmengen übertragen. Drahtlose Sensornetzwerke, Wireless Sensor Networks (WSN), zeichnen sich durch einfache Installation, Selbstkonfiguration, Wartungsfreiheit, Störfestigkeit und einen geringen Stromverbrauch aus. Letzterer bildet die Voraussetzung, dass Sensornetzwerke über mehrere Jahre mit Batterien betrieben werden können.
Sensornetze sind so konzipiert, dass sich ihre Sensor-Knoten ad-hoc organisieren, ohne von der Basisstation gesteuert zu werden. Hinzu kommt, dass Sensor-Knoten von anderen Sensor-Knoten für Routingfunktionen genutzt werden können, wodurch sich größere Entfernungen überbrücken lassen, ohne notwendigerweise eine höhere Sendeenergie einsetzen zu müssen. Diese Funktion heißt Multi-Hop. Der Energiebedarf der Sensor-Knoten wird durch Sleep-Modi auf ein absolutes Minimum reduziert, erst bei Aktivierung eines Sensors (Active-Mode) wird ein nennenswerter Strombedarf benötigt.
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Netzkonfigurationen von ZigBee-Netzen ![]() |
Es gibt verschiedene Ansätze und Standards für Wireless Sensor Networks. Einer der bekanntesten ist der von der IEEE-Arbeitsgruppe 802.15.4, bekannt als ZiBee. Das 802.15.4-Konzept kennt mehrere Varianten, die sich in den Modulationsverfahren und der Leistungsaufnahme unterscheiden. Andere Ansätze sind Ultra Low Power Bluetooth (ULP), bekannt als Wibree, und ISA-SP100 für drahtlose Sensornetzwerke in der Automatisierungs- und Steuerungsumgebung auf Feldebene. Ein weiteres energiesparsames Konept für drahtlose Sensornetzwerke ist ANT+ mit dem ANT-Protokoll.





