Vorwärtsfehlerkorrektur
FEC (forward error correction)
Forward Error Correction (FEC) ist ein Übertragungssicherungsverfahren mit Fehlerkorrektur, das auf den unteren drei Schichten des OSI-Referenzmodells eingesetzt wird und Paketverluste minimiert. Im Gegensatz zum ARQ-Verfahren, Automatic Repeat Request, bei dem es um die Wiederholung von fehlerbehafteten Datenpaketen geht, werden bei der Vorwärtsfehlerkorrektur vom Sender Rekonstruktionsdaten mitgeschickt. Nachteilig ist allerdings der geringere Datendurchsatz aufgrund der systembedingten hohen Redundanz. Verfahren für die Vorwärtsfehlerkorrektur sind u.a. die Trellis-Codierung und der Reed-Solomon-Code.
Eine Klassifizierung für die FEC-Verfahren ist die Coderate. Das ist der Wert, der sich aus den zusätzlich eingefügten Bits ergibt. Die Coderate berechnet sich aus dem Verhältnis der Bits von dem Original-Codewort zu den übertragenen Bits. Wird beispielsweise für jeweils drei Bits ein zusätzliches Redundanzbit eingefügt, dann ist die Coderate 3/4.
Als weitere Technik für die Minimierung von Paketverlusten ist Packet Order Correction (POC) zu nennen.


