Virus
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Innerhalb weniger Jahre hat sich das Virus-Problem von einer theoretischen zu einer realen Bedrohung für Computer und Datennetze entwickelt. Alle Arten von Geräten, Mainframes, Workstations und Netzwerken sind bisher erfolgreich angegriffen und geschädigt worden. Hauptausbreitungsursachen sind Disks und Datennetze.
Bei den Viren unterscheidet man zwischen Computerviren, Dateiviren, Systemviren und Bootsektor-Vire.
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Programmablauf ohne und mit Virenprogramm ![]() |
Ein typischer Computervirus ist ein einfaches Programm, dass sich selbst reproduziert, sich in normalen Programmen versteckt und dessen Zweck es ist, durch Infizierung andere Soft- und Hardware zu behindern oder zu zerstören. Wenn infizierte Programme ablaufen, stecken sie auch andere Programme und andere Computer an, mit denen sie in Kontakt kommen. Wenn ein Computervirus einmal ein Programm befallen hat, dann kann er Programme zerstören, Daten vernichten, Zahlenwerte in einer Tabellenkalkulation verändern, Festplatten neu formatieren und damit ihren gesamten Datenbestand vollständig vernichten oder jeden nur möglichen Schaden anrichten, den der Programmierer des Virus eingeplant hat. In fast allen Fällen bleibt der Virus unbemerkt, während er sein Zerstörungswerk vollbringt. Auch die Virenerkennung mittels Virenscannern gestaltet sich zunehmend schwieriger, da neuere Viren Tarnfunktionen besitzen und sich vor Virenscannern verbergen können.
Viren werden über das Internet verbreitet, und zwar über die Dateianhänge von E-Mails und Software-Downloads. Sie werden in Datenbanken von Wildlist als ITW-Viren erfasst und stehen Anwendern unter http://www.wildlist.org zur Verfügung.
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