Virtuelle Verbindung
VC (virtual circuit)
Von einer virtuellen, also einer scheinbaren Verbindung, spricht man bei der Datenpaketvermittlung. Die Endsystemverbindung besteht bei der virtuellen Verbindung nicht aus einer exklusiven, festen Leitungsführung, sondern wird durch die Vermittlung der Datenpakete in freien Übertragungskapazitäten zwischen Vermittlungsknoten und Endsystemeinrichtungen realisiert. Es stehen also nur Übertragungskapazitäten und keine Leitungen zur Verfügung.
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Virtuelle Verbindungen in Datenpaketnetzen ![]() |
Eine virtuelle Verbindung (VC) stellt eine (Ende-zu-Ende-) Verbindung zweier DEEs über ein Transportnetz dar. Zur Abwicklung können verschiedene logische Kanäle benutzt werden.
Der zu einer Datenverbindung gehörende Weg wird für jedes Datenpaket ausgesucht. Die Datenpakete erhalten nun nicht mehr eine Zieladresse - im Gegensatz zum Datagramm -, sondern eine Kennzeichnung zur zugehörigen virtuellen Verbindung.
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Vergleich zwischen virtueller Verbindung und Datagramm ![]() |
Die wesentlichen Vorteile virtueller Verbindungen liegen in der Auflösung von Geschwindigkeitsabweichungen, in der Wiederholung von Übertragungen im Falle von Übertragungsfehlern und in der Umwandlung von Nachrichten, die über andere Netzwerk-Verbindungen laufen.





