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Verzeichnisdienst

DS (directory service)

  1. Der Directory Service (DS) gehört zu den speziellen Anwendungs-Dienstelementen (SASE). Als Directory- oder Verzeichnisdienst dient er der Verwaltung von Informationen zu Objekten wie Systemen, Peripheriegeräten, Netzkomponenten, Dateien, Benutzern. Er wird häufig in Zusammenhang mit Mailadressen, Telefonnummern oder Zertifikaten betrachtet und stellt Funktionen wie das Suchen und Lesen von Informationen in White Pages oder Yellow Pages bereit.


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    Beispiele herstellerübergreifender Directory-Dienste sind Cell Directory Service (CDS) und Global Directory Service (GDS) aus OSF/DCE, Domain Name System (DNS), Yellow Pages (YP) und Implementierungen des internationalen Standards X.500. Der Directory Service ist ein ISO-Standard, ISO 9594, für das Konvertieren von Hast-Namen und wird in TCP/IP als Verzeichnisdienst im Netzwerk-Informationsdienst (NIS) benutzt.

    Speziell für die Suche nach Mail-Adresse und Domainnamen gibt es den Internetdienst Whois und die Registrierstellen für Domains, die Network Information Center (NIC), und in Deutschland speziell die Denic.

  2. Weil es sich bei den Internetradiostationen nicht mehr um einzelne Websites handelt, spricht man in diesem Kontext ebenfalls von Verzeichnisdiensten. Einer dieser Verzeichnisdienste ist Shoutcast, in dem über 20.000 Internetradios verzeichnet sind, vTunes ist ein weiterer von vielen. Auch bei den Podcastdiensten gibt es entsprechende Verzeichnisdienste.

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