Verteilte Datenbank
DDB (distributed database)
Generell wird bei verteilten Datenhaltungssystemen von einem Modell ausgegangen, das mehrere physisch voneinander unabhängig arbeitende Datenbanken wie ein einziges logisches System erscheinen lässt. Verbunden sind sie über Netze mit mehreren Netzknoten. Die größte Schwierigkeit dabei ist der Mangel an wirkungsvollen Mechanismen, um Updates von weit verzweigten verteilten Datenbanken sicher und wirtschaftlich sinnvoll managen zu können.
Die verteilte Datenorganisation verlangt eine ausgefeilte Abstimmung zwischen zentralen und lokalen Anforderungen. Die bestmögliche Lösung besteht darin, dass verschiedene Formen der Datenverarbeitung miteinander kombiniert werden:
Unikate Daten: Ein Datenbestand ist nur an einem einzigen Rechner oder Datenbank-Server gespeichert. Dieses Konzept bedeutet zwar eine einfache Administration, doch müssen alle Datenbank-Zugriffe zu diesem Rechner geschickt werden.
Partitionierte Daten: Die Gesamtheit eines Datenbestandes wird auf mehrere Rechner verteilt, so zum Beispiel die Kundendaten pro Filiale. Parallel existiert dazu meistens noch ein Gesamtbestand in Redundanz.
Replikate oder redundante Daten: Replikation impliziert die Mehrfachspeicherung eines gesamten Datenbestandes oder eines Teils davon.
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