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Verbindungsorientiert

CO (connection oriented)

Mit verbindungsorientiert (CO) bezeichnet man einen Datenaustausch zwischen Rechnern oder Kommunikationspartnern, wenn zwischen den Kommunikationspartnern ein expliziter Kommunikationsweg über das Netzwerk aufgebaut wird. Erst nach Aufbau des Kommunikationsweges können die Partner miteinander kommunizieren. Die Sendestation kann ihre Daten senden und die Empfangsstation sie empfangen, und zwar in der Reihenfolge wie sie gesendet werden. Bei der Datenkommunikation werden die empfangenen Daten von der Empfangsstation bestätigt; bei der Telefonkommunikation werden die Informationen zwischen den Partnern ausgetauscht.


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Kennzeichnend für die verbindungsorientierte Kommunikation sind die Empfangsbestätigungen der Empfangsstation an die Sendestation. Treten während der Übertragung Probleme auf, werden diese unmittelbar der Gegenseite mitgeteilt. Die für die Nachrichtenverbindung geschaltete Leitung bleibt für die Dauer der Kommunikation zwischen den Teilnehmern erhalten.

Dank der verbesserten Leitungsqualität verlieren die verbindungsorientierten Protokolle der Sicherungsschicht langsam an Bedeutung, zumal auf den höheren Schichten ohnehin eine Verifizierung stattfindet.

Die unbestätigte Verbindung nennt man im Gegensatz zur bestätigten verbindungslos bzw. connectionless (CL).

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