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VLC (variable length coding)

Variable Length Coding (VLC) ist ein Kompressionsverfahren bei dem Daten mit einer festen Anzahl an Bits durch Symbole mit einer variablen Anzahl an Bits ersetzt werden. Es ist eine verlustfreie Kompression, bei der die Häufigkeit an wiederkehrenden Symbolen in die Codierung eingeht. So werden Symbole die häufig vorkommen, wie der Buchstabe "e" mit wenigen Bits dargestellt, andere, die selten vorkommen, mit mehr Bits. Das Kompressionsverfahren ist damit vom Ansatz her vergleichbar der Lauflängencodierung.


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Beispiel 
     für Variable Length Coding (VLC)
Beispiel für Variable Length Coding (VLC) lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei der variablen Längencodierung werden die Bits als komprimierte Bitfolge dargestellt. Eine solche Bitfolge könnte so aussehen: 01001 usw. Da die VLC-Codierung die am häufigsten vorkommenden Buchstaben oder Ziffern mit einem Bit, die weiteren mit zwei, drei und vier Bits umsetzt, kann die dargestellt Bitfolge nicht decodiert werden. Aus diesem Grund werden die einzelnen Zeichen der Bitfolge durch ein Begrenzungszeichen gegeneinander abgegrenzt. Die codierte Bitfolge könnte dann so aussehen: 0#10#0#1. Wobei die 0 für den Buchstaben "e" steht, die 1 für "l" und die 10 für "d".

Die Codierung des Wortes "edel" besteht damit aus 8 Charakter, wohingegen bei der binären Übertragung je nach benutztem Code die Bitanzahl wesentlich höher ist.

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