Übersteuerung
Jeder Vierpol, aktive und auch passive, können bestimmte, maximal zulässige Potentiale verarbeiten oder übertragen. Erst wenn die angelegte Spannung oder der durchfließende Strom größer ist als das zulässige Potential, wird die Funktionsweise des Vierpols durch ein verändertes Verstärkungs-, Frequenz- oder Phasenverhalten beeinträchtigt. Das Überschreiten des zulässigen Potentials nennt man Übersteuerung.
Die Übersteuerung wirkt sich bei aktiven Vierpolen anders aus als bei passiven, da die aktiven Bauelemente in den Verstärkern oder Mischern immer mit nichtlinearen Kennlinien arbeiten. Der Eingangspegelbereich ist für diese Komponenten festgelegt und ein Überschreiten dieser Pegel führt dazu, dass die aktiven Bauelemente in ihren nichtlinearen Bereich gesteuert werden und die Signale nichtlinear verzerren.
Auch bei passiven Komponenten gibt es zulässige Potentiale, die nicht überschritten werden dürfen, da dies zu linearen Verzerrungen führt. So können beispielsweise die Magnetpartikeln von Magnetbänder nicht mit beliebig hohen Pegeln ausgerichtet werden, weil hier die Hysterese zu Verzerrungen führen würde.
Querverweise von Übersteuerung nach:
Querverweise nach Übersteuerung von:

IT-JOBS

Aktuellste Artikel
Ausgabegeräte
Passive Bauelemente
Fernsehen
Displays
Chip-Technologien

IT-Wissen Blogs
16.09.08, IT-Sicherheit
12.09.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

Interessante Artikel

Weitere Informationen













