USB 3.0
USB 3.0
Unter der Bezeichnung SuperSpeed kommt im Jahr 2010 die USB-Schnittstelle in der Version USB 3.0. Nach USB 1.x, die als "Low Speed" 1,5 Mbit/s übertragen konnte, USB 1.1 mit "Full Speed" und 12 Mbit/s Übertragungsrate und USB 2.0, bezeichnet als "High Speed", mit 480 Mbit/s, nun also USB 3.0 als Superspeed mit 5 Gbit/s in Vollduplex und somit einer Verzehnfachung der Datenrate gegenüber USB 2.0.
![]() |
USB-Versionen ![]() |
Die im Jahr 2008 von der USB-3.0-Promoter-Group vorgelegten Spezifikationen für USB 3.0 umfassen die mechanischen, elektrischen und logischen Aspekte. Es handelt sich dabei um neues Buskonzept mit eigenen USB-3.0-Steckern und USB-3.0-Kabeln, das mit USB 2.0 abwärtskompatibel ist. USB 3.0 wird den Anforderungen an moderne Festplattenlaufwerke und Solid State Disks (SSD) gerecht, da die Transferraten von USB 2.0 von 30 MB/s nicht mehr den Anforderungen genügen.
![]() |
Hierarchische
Konfiguration von USB 3.0 ![]() |
Eine SuperSpeed-Konfiguration kann als Sternverteilung angesehen werden, bei denen die Verteilerpunkte als Hubs, die virtuellen Kanäle als Pipes, die Geräte als Knoten und die Teilnehmern als Funktionen bezeichnet werden. In einer solchen Konfiguration sind die Verbindungen sternförmig über USB-Hubs als Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen den verschiedenen Hierarchie-Ebenen realisiert. Die Daten werden über den USB-Hub nur an das adressierte Peripheriegerät übertragen. Dadurch können die Peripheriegeräte in verschiedenen Stromsparmodi betrieben werden, was zur Energieeinsparung beiträgt.
Was das Übertragungsprotokoll betrifft, so wird bei der Isochron-Übertragung ein Teil der zur Verfügung stehenden Bandbreite zyklisch für die Übertragung von Echtzeitübertragung von Video und Audio benutzt. Das setzt allerdings Pufferspeicher voraus, die die Informationen zwischenspeichern. Andere Daten werden im asynchronen Betrieb zu den Peripheriegeräten übertragen.
![]() |
Logo für USB 3.0,
SuperSpeed ![]() |
Der SuperSpeed-Stecker unterscheidet sich vom klassischen USB-Stecker. Er hat mehr Steckkontakte und verwendet ein spezielles USB-3.0-Kabel.
Mit Light Peak, das sich durch eine Datenrate von 10 Gbit/s auszeichnet, könnte USB 3.0 und anderen HS-Schnittstellen eine Konkurrenz entstehen.






