Trimmer
trimmer
Die Bezeichnung Trimmer wird für kleine stufenlos abstimmbare Kondensatoren oder Potentiometer verwendet. Man spricht daher auch von Trimmkondensatoren oder Trimmpotentiometern. Im Gegensatz zu Drehkondensatoren und Potentiometern sind Trimmer Einstellkomponenten, die nur selten in ihren Einstellungen verändert werden. Sie werden vielmehr dazu benutzt um geringfüge Schaltungsunterschiede auszugleichen. Da beide Einstellkomponenten, die Trimmkondensatoren als auch die -potentiometer, häufig aus Cermet bestehen, werden sie auch als Cermit-Trimmer oder Cermet-Trimmkondensatoren bezeichnet. Die Bezeichnung Cermet ist eine Wortschöpfung aus Ceramic und Metal, also einem keramischen Verbundwerkstoff.
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Trimmpoti und -kondensatoren für SMT, Foto: Conrad, Mercateo ![]() |
Trimmer haben geringe Abmessungen von einigen Millimetern, es gibt sie für SMT-Technik und für Durchstecktechnik. Bedingt durch das Material Cermet sind sie relativ temperaturstabil. Trimmkondensatoren haben nur Einstellbereiche für kleine Kapazitäten von bis zu etwa 100 pF. Die Einstellung erfolgt durch Drehen an der Einstellschraube, wodurch die beschichteten Kondensatorflächen einander mehr oder weniger stark überlappen. Trimmkondensatoren gibt es als Luftplatten-, Folien- und Keramiktrimmer. Sie werden allerdings zunehmend von Kapazitätsdioden verdrängt.
Was die Trimmpotentiometer betrifft, so sind diese nur für kleinste Leistungen von unter 1 W ausgelegt. Ihre Drehcharakteristik kann linear oder logarithmisch sein. Eingesetzt werden Trimmer zur Feinabstimmung in HF-Filtern, Schwingkreisen und Oszillatoren.




