Transferimpedanz
transfer impedance
Die Transferimpedanz ist ein Bewertungskriterium für die Schirmung von Verkabelungssystemen. Da Schirmungen sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können, wurde in den zuständigen Normungsgremien die Transferimpedanz, auch HF-Kopplungswiderstand genannt, für Kabel festgelegt. Die Transferimpedanz ist ein Maß für die Güte der Schirmung und wird definiert als das Verhältnis der Spannung längs des Schirms des gestörten Systems zu dem Strom des störenden Systems.
Die Transferimpedanz ist in der EN 50173 spezifiziert auf 50 mOhm/m bei 1 MHz und 100 mOhm/m bei 10 MHz. Diese Werte können nur durch aufwändige Schirmungsaufbauten, wie doppeltes Aluminiumband mit kreuzweiser Verseilung erreicht werden. Bei kombinierten Schirmungen aus Aluminiumfolie und Kupfergeflecht mit einer Überdeckung von über 65 % lassen sich Kopplungswiderstände von unter 10 mOhm/m bei 10 MHz realisieren. Je kleiner die Transferimpedanz ist, desto besser ist die Schirmwirkung.
Querverweise von Transferimpedanz nach:
Querverweise nach Transferimpedanz von:

IT-JOBS

Aktuellste Artikel
Ausgabegeräte
Passive Bauelemente
Fernsehen
Displays
Chip-Technologien

IT-Wissen Blogs
16.09.08, IT-Sicherheit
12.09.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

Interessante Artikel

Weitere Informationen













