Transceiver-Modul
transceiver module
Transceiver-Module sind kleine, kompakte Module, die in Gigabit-Ethernet, in 10GbE, 40GbE und 100GbE als Medienschnittstelle zwischen der Bitübertragungsschicht mit dem Übertragungsmedium und der Sicherungsschicht agieren. Die Transceiver-Module werden in die Switches und Router gesteckt und mit dem Netzwerk verbunden. Je nach Schnittstelle werden sie für kurze Entfernungen mit TP-Kabeln oder Twinaxial-Kabeln betrieben, für den Bereich bis zu 100 m mit Multimodefasern und Active Optical Cable (AOC) und für Entfernungen von vielen Kilometern im Raummultiplex mit Ribbon Fiber oder mit Monomodefasern in CWDM oder mit DWDM.
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SFP+-Modul, Foto: Blade ![]() |
Um eine möglichst hohe Portdichte zu erreichen, sind Transceiver-Module äußerst kompakt aufgebaut. Neben den klassischen Transceiver-Funktionen, dem Senden, Empfangen und Codieren, unterstützen die Transceiver-Module die Kollisionserkennung und das Autonegotiation, mit dem die Schnittstellen untereinander die höchstmögliche Datenrate aushandeln. Außerdem sind die Module hot-swappable, das bedeutet, dass sie während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden können und kompensieren mittels Electronic Dispersion Compensation (EDC) Dispersionsfehler.
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Front-Panels mit SFP+- und
QSFP-Modulen ![]() |
Die Größe und Form der Transceiver-Module ist unterschiedlich. Für Gigabit-Ethernet gibt es das GBIC-Modul und das SFP-Modul. Für 10-Gigabit-Ethernet sind es Transceiver-Module mit den Formfaktoren nach Xenpak, Xpak (Transponder-Modul) und X2, sowie das XFP-Modul und das wesentlich kleinere SFP+-Modul. In 40-Gigabit-Ethernet benutzt man X40, QSFP und in 100-Gigabit-Ethernet sind es QSFP, CXP und das CFP-Modul. Wegen ihrer Kompaktheit können auf einem I/O-Panel mit einer Höheneinheit (HE) 48 Ports mit SFP+-Modulen untergebracht werden oder 44 Ports von QSFP-Modulen, 4 Ports mit CFP-Modulen oder 32 Ports mit CXP-Modulen.





