Trägerfrequenzsystem

carrier frequency system

Trägerfrequenzsysteme, so genannte TF-Systeme, dienen der Mehrfachausnutzung einer Fernleitung. Es handelt sich dabei um ein Frequenzmultiplextechnik, das in klassischen, analogen Telefoniesystemen eingesetzt wurde und mit denen die Weitverkehrsleitungen mit optimaler Frequenzökonomie genutzt werden.


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Trägerfrequenztelefonie mit der Bildung einer Vorgruppe aus drei Fernsprechkanälen
Trägerfrequenztelefonie mit der Bildung einer Vorgruppe aus drei Fernsprechkanälen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Von der Technik her wird in der Trägerfrequenztelefonie der für die Telefonie benötigte Frequenzbereich zwischen 0,3 kHz und 3,4 kHz mit verschiedenen Trägerfrequenzen in einem Ringmodulator amplitudenmoduliert. Das obere Seitenband wird in einem nachgeschalteten Filter gefiltert und mit den weiteren Modulationsfrequenzen zusammengeführt. In der klassischen Technik haben die Trägerfrequenzen einen Abstand von 4 kHz und die Ausgangssignale werden in einer ersten Stufe zu Vorgruppen aus drei Kanälen gemultiplext, in einer zweiten Stufe erfolgt das Multiplexen von 4x3 Kanälen, also 12 Kanälen, zu einer Primärgruppe und in einer dritten Stufe das Multiplexen von 5x12 Kanälen, also 60 Kanälen, zu einer Sekundärgruppe.

Gruppenaufteilung in Trägerfrequenzsystemen
Gruppenaufteilung in Trägerfrequenzsystemen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Gebräuchliche TF-Systeme sind die Zweidrahtsysteme Z12, Z24 und die Vierdrahtsysteme V60, V120, V300, V600, V2700 und V10800. Spezifiziert werden sie in den ITU-Empfehlungen der M-Serie: Unterhaltung von Tonleitungen und Trägerfrequenzsystemen.

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