Tracking
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Während es bei der Ortung um die Positionsbestimmung von Personen, Objekten, Waren und Gütern geht, geht es beim Tracking um das Auffinden und Verfolgen von beweglichen Gütern. So kann mit dem Tracking beispielsweise ein Schiffscontainer in einem Containerhafen geortet werden, oder ein Gerät innerhalb eines Unternehmens.
An das Tracking werden an die Ortsgenauigkeit vollkommen unterschiedliche Anforderungen gestellt, die unmittelbar mit der Größe der Objekte und der zu überwachenden Fläche zusammenhängen. Ein Seehafen stellt andere Anforderungen an die Infrastruktur und das Auffinden von Objekten als ein kleines Warenlager.
In dem hier behandelten Kontext geht es um Funktechniken mit deren Hilfe Produkte geortet werden können. Die Funktechnik setzt allerdings voraus, dass das gesuchte Objekt funktechnisch erfasst werden kann. Diese Forderung kann nur dann erfüllt werden, wenn das zu ortende Objekt ein funktechnisches Verhalten aufweist, also entweder einen eigenen Sender oder einen Resonanzkreis hat. Die Technik ist aus RFID bekannt und arbeitet mit Tags, das sind kleine funktechnische Schaltkreise.
Manche Geräte haben Tags oder können Tags darstellen. So u.a. Laptops, PDAs oder drahtlose Handsets. Andere Objekte müssen dagegen mit Tags ausgestattet werden. Mit dieser einfachen Ausstattung kann zumindest festgestellt werden, ob ein Objekt mit einem Tag eine Erfassungsschleuse passiert und damit seine bisherige Position verändert hat. Da die RFID-Tags nur in unmittelbarer Nähe zur Erfassungseinrichtung arbeitet, kommen bei größeren Entfernungen sogenannte WiFi-Tags zum Einsatz, da diese ausschließlich das ISM-Band bei 2,4 GHz benutzen in dem auch WLANs arbeiten.
Die Positionsermittlung erfolgt über die Erfassung der Laufzeitunterschiede zwischen WiFi-Tag und den verschiedenen Zugangspunkten (AP). Dabei erhalten die bei den Access Points eintreffenden Signale einen Zeitstempel, der die Berechnungsgrundlage für die Position bildet. Die Positionsgenauigkeit ist abhängig von der Anzahl und der Entfernung der Access Points und liegt im Außenbereich bei rund drei Metern, im Innenbereich bei ca. einem Meter.
Ein anderes Verfahren setzt auf die Empfangsfeldstärke und wertet diese aus: Received Signal Strength Indicator (RSSI). Darüber hinaus gibt es mit dem Echtzeit-Lokalisierungssystem (RTLS) eine Technik, die mit aktiven RFID-Tags arbeitet.
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