ToR (top of rack)
ToR-Switch
Top of Rack (ToR) ist ein in Rechenzentren eingesetztes Vernetzungskonzept, das speziell für virtualisierte Rechenzentren entwickelt wurde. Wie aus der Bezeichnung hervorgeht, ist ein ToR-Switch oder Rack-Switch oben auf den Racks angebracht und vereinfacht dadurch die Verkabelung. Das ToR-Konzept eignet sich für leistungsfähige Blade-Server und unterstützt die Migration hin zu 10-Gigabit-Ethernet. Realisiert wird die ToR-Architektur durch einen ToR-Switch, der die Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Servern, Speichersystemen und anderen RZ-Geräten realisiert. Da die ToR-Switches auf den Racks angebracht sind, ist die Verkabelung zu den einzelnen Blade-Servern relativ einfach.
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ToR-Konfiguration ![]() |
ToR-Switches unterstützen Data Center Bridging (DCB) und damit Lossless Ethernet und Converged Enhanced Ethernet (CEE). Für eine optimale und kostengünstige Anpassung an 10-Gigabit-Ethernet oder 40-Gigabit-Ethernet haben ToR-Switches Slots für Transceiver-Module. Die dadurch erzielbare Portdichte ist abhängig von dem jeweiligen Transceiver-Modul. So kann ein Tor-Switch auf einer Höheneinheit 48 Ports mit SFP+-Modulen oder 44 Ports mit QSFP-Modulen haben. Der blockierungsfreie Datendurchsatz von ToR-Switches kann ein Terabit pro Sekunde (Tbit/s) und höher sein.
Der hohe Datendurchsatz und die niedrigen Latenzzeiten im Nanosekundenbereich sind ideal für den Einsatz in HPC-Clustern, beim Cloud-Computing oder für Echtzeit-Transaktionen. Weitere Einsatzbereiche in konvergierenden Rechenzentren sind die Speichernetze (SAN), Network Attached Storage (NAS), Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und iSCSI.




