Terminalnetz
terminal network
Ein Terminalnetz ist ein zentral gesteuertes Netz. Es besteht aus einem zentralen Rechner, dem Mainframe, dem Front-End-Prozessor und den Cluster-Controllern, den sternförmig angeschlossenen Endgeräten sowie den sie verbindenden übertragungstechnischen Komponenten wie Übertragungseinrichtungen, Schalter, Netze usw.
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Terminal-Netz mit Mainframe, FEP und Cluster Controller ![]() |
Die IBM-Philosophie der frühen Jahre war, die eingegebenen Daten mehrerer »dummer« Terminals in einem Cluster-Controller zu sammeln und auf eine mehr oder weniger lange Leitung zu einem Großcomputer (Mainframe) zu schicken. Dem Mainframe war noch ein weiterer Rechner vorgeschaltet, der sich um das Einsammeln der Daten und das spätere Verteilen der Arbeitsergebnisse kümmerte, der Front-End-Prozessor (FEP). Die klassische SNA-Architektur mit IBM 3270 hatte eine Übertragungsgeschwindigkeit von 2,35 Mbit/s. Bei dem 3270-Terminalnetz sind die Terminals sternförmig über Koaxialkabel an die Cluster-Controller angeschlossen. Als Koaxialkabel kommt das RG-62-Kabel mit einer Impedanz von 93 Ohm zum Einsatz. Die maximale Anschlusslänge zwischen Terminal und Cluster-Controller beträgt bis zu 1.500 m.
Ein Terminalnetz ist von der Konzeption kein richtiges Datennetz, da es keine unmittelbare Kommunikation zwischen den Domänen gab. Wenn es überhaupt Verbindungen zu Nachbardomänen gab, dann auf Front-End-Prozessor-Ebene.
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