Tauchspulenmikrofon
moving coil microphone
Das Tauchspulenmikrofon ist ein Mikrofon, das nach dem elektrodynamischen Prinzip arbeitet, bei dem ein Leiter in einem permanaten Magnetfeld bewegt und dadurch Strom in den Leiter induziert wird.
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Aufbau des Tauchspulen-Mikrofons ![]() |
Wie der Name sagt taucht beim Tauchspulenmikrofon eine Spule in ein magnetisches Feld. Die Spule, die sich in einem Luftspalt befindet, ist direkt mit der Membran verbunden, die über den Schalldruck (Pa) bewegt wird. Bei Bewegung der Membran bewegt sich die Spule in einem starken magnetischen Feld und erzeugt mittels Induktion eine Spannung. Diese errechnet sich aus dem Produkt der Geschwindigkeit (v) der Membran bzw. der Spule, der magnetischen Induktion (B) und der Leiterlänge (l) der Spule. Bei einer angeschlossenen Nennimpedanz von 200 Ohm ergibt sich aus dem Strom eine Spannung von etwa 1 mV/Pa bis 3 mV/Pa, was einer Empfindlichkeit von ca. -75 dB entspricht. Der Frequenzbereich liegt zwischen 30 Hz und 20 kHz.
Tauchspulen-Mikrofone werden nach der Membranfläche in Groß- und Kleinmembranmikrofone klassifiziert. Die Membrangrößen liegen bei 1", 1/2", 1/4", etc.
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Dynamisches Mikrofon, Hama DM 40 ![]() |
Bedingt durch die Masse der Tauchspule ist die Bewegung bei höheren Frequenzen gedämpft, was sich in einem frequenzabhängigen Frequenzgang bemerkbar macht, bei dem die höheren Frequenzen eine verringerte Empfindlichkeit haben. Zur Kompensation von Störfeldern haben Tauchspulen-Mikrofone eine zweite Spule.
Die Vorteile von Tauchspulenmikrofonen liegen in deren Robustheit und der Aufnahme hoher Schalldrücke. Nachteilig sind das schlechte Impulsverhalten und der nichtlineare Frequenzgang.




