TCP-Header
TCP header
Der TCP-Header ist 20 Byte lang und setzt unmittelbar auf dem IP-Header auf. Den einzelnen Datenfeldern des TCP-Headers sind folgende Funktionalitäten zugeordnet:
Die Portnummer des Senders bzw. des Empfängers, über die das Multiplexing der TCP-Pakete erfolgt. In dem Datenfeld Sequenznummer sind die Sequenznummern der gesendeten Pakete für die virtuelle Verbindung eingetragen. Mit der Bestätigungs-Nummer werden empfangene TCP-Datenpakete bestätigt. Das Feld Header-Länge gibt die Länge des Headers in 32-Bit-Worten an. Diesem Feld folgt das Control-Flag-Feld, in dem insgesamt sechs Flags gesetzt werden können: URG, PSH, ACK, RST, SYN und FIN. Diese Flags dienen der Bestätigung, dem Pointer, dem unverzögerten Weiterleiten, dem Rücksetzen einer Verbindung, der Synchronisation der Sequenznummer und dem Hinweis für die Beendigung der Übertragung. Über das Feld Fenstergröße erfolgt die Flusskontrolle durch eine Geschwindigkeitsanpassung an die Aufnahmefähigkeit des Empfängers.
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Aufbau des TCP-Datenrahmens ![]() |
Über die TCP-Prüfsumme erfolgt eine Prüfsummenkontrolle der Header-Daten.
Über den Urgent Pointer erfolgt eine Prioritätensteuerung für Dringlichkeitsdaten.
Maximum Segment Size (MSS) dient der Bestimmung der maximalen Länge des TCP-Paketes.
Darüber hinaus stellt das TCP-Protokoll an das Protokoll der Vermittlungsschicht ganz bestimmte Anforderungen. So muss dieses in der Lage sein, Datagramme über einen Verbund von Netzen hinweg zu senden, den Partner eine eindeutige Adressierung zuzuordnen, Datenpakete nach den jeweiligen Netzkonventionen zu zerlegen und zu reassemblieren sowie Informationen über die Paketreihenfolge und Sicherheitsmerkmale zu übermitteln.
Diese Leistungen werden alle vom IP-Protokoll erbracht.
Querverweise von TCP-Header nach:
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