Synchron-Übertragung

synchronous transmission

Die Synchron-Übertragung ist ein Übertragungsverfahren für die Datenkommunikation, bei dem die Synchronisation zwischen Datenquelle und Datensenke durch exakte Zeitintervalle hergestellt wird. Bei dieser Übertragung werden die zu übertragenden Zeichen gemeinsam in einem Datenübertragungsrahmen innerhalb eines festen Zeitrasters versandt; zwischen den Datenstationen herrscht Schrittsynchronität. Das für die Synchronisation erforderliche Taktsignal wird in der Regel vom öffentlichen Netzwerk geliefert und am Anfang einer zu übertragenden Zeichenfolge als Synchronisationszeichen übertragen.

Synchronformat mit Sync-Zeichen
Synchronformat mit Sync-Zeichen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Synchron-Übertragung unterscheidet zwischen bitorientierten und zeichenorientierten Datenformaten. Bei der bitorientierten Übertragung ist die Bedeutung der einzelnen Bits - Nutzdaten oder Steuerdaten - aufgrund ihrer Position innerhalb des Datenübertragungsrahmens zweifelsfrei festgelegt. Bei beiden Formaten wertet die Empfangsstation die übertragenen Nachrichten aus und bildet aus den mitübertragenen Steuerblöcken das Synchronisationssignal. Im Falle des bitorientierten Formats handelt es sich dabei um Synchronisationszeichen (SYN), bei den zeichenorientierten Formaten um Synchronisationsequenzen (Flag), die vor den Benutzerdaten als separate Steuerblöcke übertragen werden.

Startbits und Stoppbits entfallen; für die Aufrechterhaltung der Synchronisation wird keine Übertragungskapazität benötigt.

Die Zeitintervalle werden durch die Übertragung von Sync-Zeichen vor der eigentlichen Nachrichtenübermittlung eingestellt. Die synchrone Übertragung ist schneller und effektiver als die asynchrone Übertragung.

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