Symmetrische Verschlüsselung

symmetrical encryption

Die symmetrische Verschlüsselung kennt nur einen geheimen Schlüssel, der zur Verschlüsselung im Sender und zur Entschlüsselung im Empfänger benutzt wird. Der Sender chiffriert mit diesem Schlüssel die Nachricht, die der Empfänger mit dem gleichen Schlüssel dechiffrieren kann. Nur der Sender und der Empfänger dürfen über den geheimen Schlüssel verfügen, der vor der Kommunikation erzeugt und über einen sicheren Kanal zwischen den Kommunikationspartnern ausgetauscht werden muss. Um einen sicheren Schlüsselaustausch zu gewährleisten, dürfen nur solche Informationen übermittelt werden, aus denen keine Rückschlüsse auf den Schlüssel abgeleitet werden können. Ein solches Protokoll wird vom Diffie-Hellman-Algorithmus unterstützt.

Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung
Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die symmetrischen Verschlüsselung gibt es als Blockchiffre und als Stromchiffre.

Der Vorteil des symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens ist das es sehr schnell arbeitet, nachteilig ist, dass Unbefugte, die in den Besitz des Schlüssels kommen, alle Nachrichten dechiffrieren und selber auch verschlüsselte Nachrichten herausgeben können.

Für die symmetrische Verschlüsselung werden Verfahren mit Blockchiffre benutzt, wie der DES-Algorithmus, Kerberos, IDEA , RC2, RC4, RC5 und Blowfish.

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